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Fachgruppe Psychologie der Kommunikation und Ihrer Störungen

Fachgruppenleitung

Frau Prof. Dr. Petra Korntheuer, Dipl.-Psych.
Hochschule Fresenius Campus Wiesbaden
Moritzstr. 17a, 65185 Wiesbaden
petra.korntheuer@hs-fresenius.de
Tel: 0611 - 711856 - 73

 

Die 38. Arbeitstagung findet am 4. und 5. Mai 2023 im Schloss Rauischholzhausen statt.

Programm der 37. Arbeitstagung Mai.2022

Die Keynotes lagen bei
Prof. Dr. Claudia Männel (Charité–Universitätsmedizin Berlin)
und Prof. Dr. Peter Marschik (Universität Göttingen). Bericht folgt.

tagungkommunikation@bdp-klinische-psychologie.de

Die jährliche Arbeitstagung bildet eine wichtige multidisziplinäre Plattform für die mit Kommunikation und ihrer Störungen befassten Berufsgruppen wie Psycholog*innen, akademische Sprachtherapeut*innen, Klinische Linguist*innen, Logopäd*innen, Pädiater usw.
Es werden aktuelle Forschungsergebnisse vorgestellt, z.B. aus den Bereichen kindliche Sprachentwicklung, Mehrsprachigkeit, Schriftsprachentwicklung, Hörstörungen, Diagnostik oder Präventions- und Trainingsprogramme.
Darüber hinaus werden laufende Projekte diskutiert sowie Netzwerke und Kooperationen gepflegt und vertieft.

Im Gegensatz zu anderen, größeren Tagungen sind die Zeitslots für die einzelnen Beiträge länger und ermöglichen dadurch tiefergehende Diskussionen, die - aufgrund der gemeinsamen Unterbringung der Tagungsteilnehmer im Schloss Rauischholzhausen - auch gern abends noch fortgesetzt werden.


Berichte
36. Arbeitstagung 2021 und Programm
Interview zur Fachgruppenarbeit mit Dr. de Maddalena, dem langjährigen Fachgruppenleiter.

34. Arbeitstagung 2019
33. Arbeitstagung 2018
32. Tagung 2017
30. Tagung 2015
Impressionen zur 27. Tagung Herzlichen Dank "unserem Fotografen" Prof. Hermann Schöler
Weitere Fotos ----->:


29. Tagung 2014
28. Tagung 2013
27. Tagung 2012
24. Arbeitstagung 2009
22. Arbeitstagung 2007
21. Arbeitstagung 2006
Jahresbericht 2005

Ziele und Aufgaben der Fachgruppe

Die Mitglieder der Fachgruppe sind vor allem angestellte Psychologen und an unterschiedlichen Einrichtungen wie HNO-Universitäts-Kliniken, Phoniatrien und Sozialpädiatrischen Zentren tätig.


Die Tätigkeitsfelder umfassen diagnostische Aufgabenstellungen und ambulante wie stationäre Therapien sowohl schwerpunktmäßig bei Kindern als auch bei erwachsenen Patienten. Die Tätigkeit ist durchwegs interdisziplinär angelegt und betrifft etwa bei der Arbeit in HNO-Kliniken die Kooperation mit HNO-Ärzten, Phoniatern und Logopäden, in Sozialpädiatrischen Zentren die Kooperation mit Pädiatern, Ergotherapeuten, Musiktherapeuten und Sozialarbeitern. Die zu betreuenden Probleme und Störungsbilder sind sowohl im Kinder- als auch im Erwachsenenbereich vielfältig und heterogen. In der Arbeit mit Kindern zeigen sich Schwerpunkte in der Diagnostik und in der Therapie von "spezifischen Sprachentwicklungsstörungen", "Stottern", "Lese-Rechtschreibstörungen" und "elektiven Mutismus"; in der Tätigkeit mit Erwachsenen sind "Störungen des Redeflusses", "Stimmstörungen" und "Tinnitus" häufige Problemstellungen.

In der therapeutischen Ausrichtung der Mitglieder dominiert zwar die Verhaltenstherapie; Familientherapeutische Ansätze und analytische Psychotherapie werden aber ebenfalls von unterschiedlichen Mitgliedern angewendet. Einen relativ breiten Raum der Tätigkeit vieler Mitglieder nimmt die Diagnostik ein, das liegt auch daran, dass viele Auffälligkeiten in der Kommunikation auf dem Hintergrund von Fähigkeitsdefiziten entstehen.

Die Mitglieder der Fachgruppe verfolgen in ihrer Tätigkeit das Ziel, der Arbeit von Diplom Psychologen im vielfältigen Bereich der Sprache und ihrer Probleme einen eigenständigen Bereich zu sichern bzw. wo nötig zu schaffen und in der Zusammenarbeit mit den anderen Fachdisziplinen abzugrenzen. Der dazu nötige aktuelle Wissensstand wird auch durch die enge Anbindung von Mitliedern an Universitäten, Universitätskliniken oder Pädagogische Hochschulen geschaffen. Das erklärt die recht rege Forschungstätigkeit von Mitgliedern der Fachgruppe vor allem in der Diagnostik, aber auch in der Therapie.

In jährlichen, mehrtägigen Arbeitstreffen werden Erfahrungen aus Diagnostik, Therapie und Arbeitsumfeld ausgetauscht, die Entwicklung und die Anwendung von neuen diagnostischen und therapeutischen Verfahren vorgestellt, Forschungstätigkeiten referiert und berufspolitische Probleme besprochen. In zwei- bis dreijährigen Abständen finden wissenschaftliche Treffen in größerem Rahmen statt; neben Fachgruppenmitgliedern stellen dann auch geladene, namhafte Referenten den aktuellen Forschungsstand in wichtigen diagnostischen und therapeutischen Fachgruppenthemen vor.

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