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NEWSLETTER der Sektion Klinische Psychologie im BDP
Ausgabe 1-2019 vom 28. März 2019


In dieser Ausgabe:

• Grußwort des Sektionsvorsitzenden
• Rückblick - Vorstandswahlen 2018
• Kooptierung Zetzsche
• Vorstellung Zetzsche
• Kooperationstreffen mit Sektionen ABP + VPP
• Reform des Psychotherapeutengesetzes
• S3 Leitlinien
• Arbeitskreise
• Fachgruppen
• Mitgliederinformation
• Mitgliederversammlung SKLIPs 2019
• Mitgliederversammlung SVPP 2019
• SERVICE
• TERMINE/ADRESSEN

   Grußwort


Bild Vorstand

(von links nach rechts: Ralph Schliewenz, Katja Zetzsche, Inge Neiser, Henri Viquerat)

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
mit diesem Newsletter informiert Ihr Sektions-Vorstand Sie über die aktuelle berufs- und fachpolitische Situation für Klinische Psychologen*innen und über geplante Projekte der Sektion Klinische Psychologie. Bitte beachten Sie auch insbesondere die veröffentlichten Termine und nutzen Sie die angegebenen Kontaktdaten. Eine wichtige kollegiale Plattform stellen unsere Fachgruppen dar und wir bitten Sie bei Interesse in ihnen aktiv mitzuarbeiten und damit selbst Einfluss zu nehmen auf die berufs- und fachpolitischen Aktivitäten unserer Sektion und unseres Verbandes. Machen Sie auch bitte Reklame bei Kollegen*innen für eine Mitgliedschaft im BDP und der Sektion. Sollten Sie Kollegen*innen kennen, die unseren Newsletter (noch) nicht erhalten, so reicht vielleicht der Hinweis, daß der Newsletter unter Angabe der email-Adresse bei unserer Sektions-Geschäftsstelle angefordert werden kann. Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und ein erfolgreiches Jahr 2019.

Für den Sektionsvorstand
Henri Viquerat

 

   Nachrichten


Ergebnisse der Vorstands-Wahlen auf der MV 2018 in Lübeck

Der Sektions-Vorsitzende hatte in seiner Wahlrede die folgende Wahl-Empfehlung
ausgesprochen:

Bild Wahlempfehlung


In den Vorstandswahlen wurden die bisherigen Amtsinhaber bestätigt:
Dipl.-Psych. Henri VIQUERAT, Vorsitzender
Dipl.-Psych. Inge NEISER, stellv. Vorsitzende
Dipl.-Psych. Ralph SCHLIEWENZ, Beisitzer
H. Viquerat

Kollegin Zetzsche in den Sektionsvorstand kooptiert

Der Wunsch des Sektionsvorstandes nach einer Verjüngung im Vorstand und der
Kooptierung einer jungen Kollegin, die in die Vorstands-Arbeit "hereinwächst", wurde erfüllt.
Die Mitgliederversammlung der Sektion Klinische Psychologie hat im September 2018 in
Lübeck dem Antrag des Sektionsvorstandes auf Kooptierung zugestimmt.

Der Sektionsvorstand ist sehr erfreut, dass die Kollegin Dipl.-Psych. Katja ZETZSCHE
gewonnen werden konnte, die sich sehr schnell und kompetent in die Vorstandsarbeit
integriert hat. Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit und die geplanten Projekte mit ihr.
H. Viquerat

Vorstellung Katja Zetzsche


Jahrgang 1981, Diplom 2006, BDP Mitglied seit 2002.
Seit 2006 tätig in einer Familienberatungsstelle, Schwerpunkt Erziehungsberatung, Beratung bei Trennung / Scheidung. 2008 bis 2017 Leiterin der Familienberatungsstelle.
Seit November 2007 Leitungsmitglied der Fachgruppe Klinische Psychologen in Beratungsstellen, seit Mai 2011 Leiterin dieser Fachgruppe.
Seit Januar 2011 Ersatzdelegierte und ab November 2016 Delegierte der Sektion Klinische Psychologie.
Gemeinsam mit Martin Urban Sektionsbeauftragte für die Landesgruppe Mitteldeutschland.
Wohnhaft in Chemnitz, Kontakt: k.zetzsche @ bdp-klinische-psychologie.de und
Telefon (ab 18.00 Uhr) 0371-2375 852.

Erste Erfahrungen
Im September 2018 wurde ich einstimmig durch die Mitgliederversammlung in den Vorstand der Sektion Klinische Psychologie kooptiert und von der Vorstandskollegin Inge Neiser, den Vorstandskollegen Henri Viquerat und Ralph Schliewenz sowie unserer Mitarbeiterin in der Sektions-Geschäftsstelle Frau Gilles herzlich aufgenommen.
Ein gutes halbes Jahr ist seitdem vergangen und ich habe bereits an einer Vorstandssitzung und mehreren Telefonkonferenzen teilgenommen. Darüber hinaus bestand ein Großteil meiner Vorstandsarbeit in der Beantwortung von Emails, z. B. Anfragen zum Berufsbild Klinische Psychologin / Klinischer Psychologe oder beruflichen Einsatzmöglichkeiten.
Ich freue mich auf die anstehenden Aufgaben, Erfahrungen und die Zusammenarbeit innerhalb des Vorstandes, der Sektion und des Gesamtverbandes.
Katja Zetzsche

"Gipfeltreffen" zur Fortsetzung und Verbesserung der Kooperation zwischen den Sektionen SABP, SVPP und SKliPs
In einer konstruktiven und wechselseitig wertschätzenden Atmosphäre trafen sich am 10. Februar 2019 in Mainz Vertreter*innen der Vorstände der drei Sektionen, um sich über Gemeinsamkeiten auszutauschen und zukünftige kooperative Aktionen und Projekte zu planen.
Die Psychologie als Grundlagenwissenschaft und im Besonderen die Klinische Psychologie als Schwerpunktsetzung wurde einhellig als Basis für die Tätigkeiten derjenigen Mitglieder angesehen, die von den Sektionen berufspolitisch vertreten werden. Dies scheint gerade in der aktuellen Diskussion um die Reform des Psychotherapeutengesetzes von großer Bedeutung. Fragen zur Zukunft der Psychologie und klinisch-psychologischer Tätigkeitsfelder ohne Approbationsvorbehalt hängen damit zusammen. Eine Ausweitung des Approbationsvorbehaltes muss vermieden werden.
Es wurde vereinbart, diese Themen in sektionsübergreifenden Arbeitsgruppen zu vertiefen, sich auch in Leitlinienprozessen und auf Tagungen zu präsentieren und wechselseitig zu vertreten. Die Newsletter resp. Mitglieder-Rundbriefe der einzelnen Sektionen sollen auch genutzt werden, um auch Informationen der anderen Sektionen weiter zu leiten.
Die Sektionen SKliPs und SVPP werden in diesem Jahr erstmals ihre Mitgliederversammlungen zur gleichen Zeit (14.9.2019) und am gleichen Ort (Heidelberg, Hotel "Chester") in getrennten Veranstaltungen stattfinden lassen.
Gemeinsam soll sich weiter der Frage gewidmet werden, wie insbesondere jüngere Verbandsmitglieder für Funktionärstätigkeiten in den Sektionen gewonnen werden können.
Weitere Treffen sollen stattfinden, wobei e.g. Delegierten-Konferenzen genutzt werden können.
Ralph Schliewenz, Henri Viquerat

   Berufspolitik

Reform des Psychotherapeutengesetzes

Anfang Januar 2019 hat der Bundesminister für Gesundheit einen Referenten-Entwurf zur Novellierung des Psychotherapeutengesetzes vorgelegt. Es wird versucht einen bundesweit einheitlichen Zugang zur Psychotherapie-Ausbildung und eine bessere Bezahlung in der Weiterbildungsphase zu etablieren. Der BDP, die Sektionen VPP und Klinische Psychologie, kritisieren in ihren Stellungnahmen, dass die Einheit der Psychologie in Frage gestellt wird, indem das Psychotherapiestudium von einem qualifizierten Psychologiestudium abgekoppelt wird, wie auch weitere essentielle Forderungen des BDPs ignoriert werden. Stellungnahmen wie "Qualität muss bei der Psychotherapie-Ausbildung an erster Stelle stehen"
finden Sie im report psychologie und auf der Website des BDP unter: https://www.bdp-verband.de/aktuelles/Themenfilter/Berufspolitik
Inge Neiser

 

   Mitarbeit in S3-Leitlinien Gremien
S3-Leitlinie "Borderline-Persönlichkeitsstörung" - Update

Innerhalb des laufenden Prozesses wurden inzwischen erste Empfehlungen zu den Fragestellungen erarbeitet und mit jeweils großer Zustimmung (Konsens) verabschiedet. Fast alle Mandatsträger*innen der verschiedenen Fachgesellschaften und des Borderline-Trialogs waren sich darüber einig, dass eine fachgerechte Diagnostik, ein wertschätzendes, lösungsorientiertes und systemisches Vorgehen nicht nur bei volljährigen Patient*innen sondern auch bereits bei Jugendlichen ab 12 Jahren, die entsprechende Leitsymptome zeigen, umgesetzt werden soll.
Weitere Treffen sind bis zum Jahresende 2019 geplant. Dann soll die Leitlinie veröffentlicht werden.
Ralph Schliewenz

S3-Leitlinie "Kinderschutz"

Hierbei konnte der BDP leider nicht mehr aktiv an der Entwicklung der Leitlinie mitwirken, diese jedoch über eine öffentliche Begutachtung kommentieren. Insgesamt lässt sich feststellen, dass hier ein gutes Instrument entstanden ist, das allen klare Empfehlungen für den Kinderschutz und Handlungsanweisungen bei Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung liefert. Mit der Veröffentlichung wurde auch an eine Version gedacht, die sich direkt an Kinder und Jugendliche richtet. Aktuelle Informationen finden sie hier: https://www.awmf.org/leitlinien/leitlinien-suche.html - Suchbegriff: "Kinderschutz".
Ralph Schliewenz

Die S1 Leitlinie (LL) Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen
wurde von der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP) entwickelt und unter der Reg.Nr. 049-012 bei der AWMF am 01.09.2015 eingestellt; sie ist bis zum 31.08.2020 gültig und abrufbar unter: https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/049-012l_S1_Auditive_Verarbeitunsstoerungen_Wahrnehmungsstoerungen_AVWS_2016-02.pdf
Bereits im Herbst 2018 wurde unter der Leitung von Dr. med. Andreas Nickisch (Leiter Hören-Sprache-Cochlea-Implantate, CI-Zentrum für Kinder am kbo-Kinderzentrum München) ein fachspezifisches Gremium zur Überarbeitung dieser LL gebildet. Da unser Mitglied Frau Prof. Dr. rer.nat. Christiane Kiese-Himmel (Dipl.-Psychologin, Klinische Psychologin BDP, approbierte psychologische Psychotherapeutin) - sie vertritt die Phoniatrisch/Pädaudiologische Psychologie an der Universitätsmedizin Göttingen - Ehrenmitglied der DGPP ist, wurde sie in das LL-Gremium berufen. Auf diesem Weg konnte auch dort klinisch-psychologische Expertise positioniert werden. Die LL umfasst vier Kapitel: 1. Definition; 2. Diagnostik; 3. Differentialdiagnostik; 4. Behandlung und Management. Die ersten drei Kapitel sind bereits fertiggestellt. Wenn alle Kapitel abgeschlossen sind, werden sie für die AWMF zu einer aktuellen LL für die nächsten 5 Jahre verbunden.
Kapitel 1 wurde Anfang dieses Jahres in der Zeitschrift "HNO" veröffentlicht. Hier die bibliografischen Daten:
HNO January 2019, Vol. 67, Issue 1, pp. 8-14
Leitlinie "Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen": Definition
S1-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie
M. Ptok, C. Kiese-Himmel, A. Nickisch

Zusammenfassung:
Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen werden hier in Übereinstimmung mit internationalen Konsensuspapieren als Störungen zentraler Prozesse des Hörens, die u.?a. die vorbewusste und bewusste Analyse, Differenzierung und Identifikation von Zeit , Frequenz- und Intensitätsveränderungen akustischer oder auditiv-sprachlicher Signale sowie Prozesse der binauralen Interaktion (z.?B. zur Geräuschlokalisation, Lateralisation, Störgeräuschbefreiung und Summation) und der dichotischen Verarbeitung ermöglichen, definiert. Nach Etablierung einer Kommission von Expertinnen und Experten der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie wurde die bereits existierende S1-Leitlinie überarbeitet bzw. aktualisiert. In diesem Kapitel wird Stellung zur Definition dieses klinischen Störungsbilds sowie zur Abgrenzung von ähnlichen Störungen genommen.
Kapitel 2 und 3 (s.o.) wurden ebenfalls der "HNO" eingereicht und sind zum Druck angenommen.
Kiese-Himmel

   Arbeitskreise


AK Inklusion

Der Arbeitskreis, in dem die Sektion durch Herrn Schliewenz vertreten ist, hat sich zuletzt dem Thema Integration auch aus berufspolitischer Perspektive angenommen. Hierzu diente eine Fachtagung mit türkischen Psycholog*innen, die am 8.2. in Hannover stattgefunden hat.
Netzwerkbildung als "inklusive" Leistung eines Verbands, der sich um Inklusion bemüht, wurde als wertvoll und möglich definiert. Die gemeinsame wenn auch Fremdsprache wurde als ein Faktor angesehen, der diesen Prozess auch kultur- oder länderübergreifend erleichtert, unabhängig davon wie der Bedarf entstanden ist (vorübergehender Auslandsaufenthalt, Migration, Flucht, Exil etc.).
Ergänzend regten die türkischen Kolleg*innen an, dass in einem wechselseitigen Austausch alle Beteiligten ihre Erfahrungen einbringen würden. Auch Erfahrungen des Scheiterns oder des Verlusts wurden dabei als wertvoll angesehen.
Inklusion zeigt sich hier nicht als einseitiger Bedürfnisbefriedigungsprozess, sondern als wechselseitiger Kompetenzaustausch und Lernprozess.
In der Abschlussrunde des Treffens fokussierten die Teilnehmenden darauf, dass Integration nicht ohne eigene Identität funktionieren kann. Es kann nicht darum gehen, die eigene Identität zugunsten einer anderen aufzugeben. Flexibilität und Kooperationsfähigkeit sind gefragt.
Ein nächstes Treffen soll geplant werden.
Ralph Schliewenz

   Fachgruppen


Fachgruppe "Klinische Psychologie in der Kinder- und Jugendhilfe"
Mit Freude teilen wir mit, dass die Fachgruppe durch Frau Dr. Eva Klix reaktiviert wurde.
Dialogprozess: die Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe
Fr. Dr. Klix hat bereits an einer regionalen Fokusgruppe (Ost) teilgenommen, auf der verschiedene Perspektiven (Jugendamt, freie Träger und Verbände, Psycholog*innen, Ärzt*innen, Forschung und Gewerkschaft) anhand von Statements und Diskussionsbeiträgen zusammengetragen wurden. Konkret ging es um Fragen einer Verbesserung des Kinderschutzes, wie ein wirksames Jugendhilfesystem aussehen könnte sowie präventive Ansätze bis hin zu Fremdunterbringungsoptionen. Auch im Westen, wo Hr. Schliewenz zu einer Fokusgruppe eingeladen worden war, wurden neben der Wahrung der Interessen der betroffenen Kinder und Jugendlichen auch kritische Töne zu der bisher gelebten Praxis und den Arbeitsbedingungen der Helfenden laut.
Nun wird mit Spannung der Bericht seitens des Instituts für Kinder- und Jugendhilfe erwartet, das den Prozess wissenschaftlich begleitet.
Ralph Schliewenz

Zusatzausbildung - Curriculum Klinische Psychologie in der Kinder- und Jugendhilfe
Ziel der Überarbeitung des bestehenden Kinder- und Jugendhilfegesetzes der Bundesrepublik (SGB VIII) ist es, sich u.a. den europaweit angestrebten Inklusionsbedingungen auch in der Kinder- und Jugendhilfe Deutschlands grundhaft zu stellen, die Rechte der Kinder und Jugendlichen weiter zu stärken und Regelungen zur Gewährleistung und Durchsetzung des Kindeswohls noch stringenter auszurichten. Wie an dieser Stelle bereits berichtet, beteiligt sich auch der BDP daran.
Es wurde festgestellt, dass Psycholog*innen unmittelbar nach dem Studium inzwischen bevorzugt von Trägern stationärer Hilfen zur Erziehung, also in Heimen oder Wohngruppen, angestellt werden. Damit verbunden ist die Hoffnung, nicht nur verhaltensauffällige sondern auch behandlungsbedürftige Kinder und Jugendliche psychologisch zu betreuen und dringende Erstbetreuung bei Krisen zu gewährleisten.
Die jungen Kolleg*innen sind zunächst einmal froh und dankbar, ohne Approbationsvorbehalt eine gut bezahlte Anstellung zu erhalten. Zeitgleich werden sie damit allerdings hoffnungslos überfordert. Vorstellungen in psychiatrischen Kliniken werden dann oft als letzter Ausweg angesehen. Bei Konflikten und Krisensituationen im institutionell organisierten Alltag der Mädchen und Jungen bieten sich oft wenig andere professionelle Lösungen. Damit werden die betroffenen Personen nicht selten zusätzlich belastet. Mit mehr Wissen über Interventionsstrategien und zielgerichteter psychologischer Kompetenz könnte dies verhindert werden.
Die Mädchen und Jungen sind dabei nicht nur von seelischer Behinderung betroffen sondern auch von Beeinträchtigungen ihrer Wahrnehmungsbereiche (Sehen, Hören etc.) oder ihrer körperlichen Beweglichkeit. Den damit verbundenen ganz spezifischen Herausforderungen in der Begleitung teilweise recht langer Lebensabschnitte dürften sich angehende fachlich spezialisierte Psycholog*innen stellen.
Die Sektion Klinische Psychologie strebt daher in enger Kooperation mit der DPA eine Zusatzausbildung "Klinische Psychologie in der Kinder- und Jugendhilfe" an.
Es erscheint dringend an der Zeit, aus der Klinischen Psychologie abgeleitete und erweiterte Kompetenzen im Umgang mit betroffenen Familien (Kinder, Jugendliche sowie ihre Eltern) und Mitarbeiter*innen stationärer Jugendhilfeeinrichtungen abrufbar anwenden zu können. Inklusion bedeutet hier aber auch, den Blick auf die Aufgabenbereiche der Jugendhilfe zu erweitern und möglicherweise alternative Unterbringungs- und Versorgungsformen zu entwickeln.
Dr. Eva-Maria Klix

Fachgruppe "Psychiatrie"
Auftaktveranstaltung des BMG zur Weiterentwicklung der Hilfen für psychisch erkrankte Menschen - Positionspapier online
Im Report 1/19 wurde bereits über die Veranstaltung berichtet, anlässlich der inzwischen unsererseits ein Positionspapier eingereicht wurde. Es soll für die geplante Fortführung des "Dialogs" als Grundlage dienen.
Wir stehen auf dem Standpunkt, dass bei einer Diskussion über das Thema "Psychiatriereform" psychologischen Gesichtspunkten eine zentrale Bedeutung zukommen muss. Wenn die Politik offiziell zu einem solchen Dialog einlädt, dann müssen wir als Berufsverband dazu Stellung beziehen, ganz gleich wieviel Erfolgschancen man solchen Papieren zumisst. Jedem der mit dem Schicksal psychisch kranker Menschen befasst ist, wird die Notwendigkeit von Reformen bewusst sein - es ist ein enorm wichtiges Thema der Gesundheitspolitik.
Wir möchten die interessierten Mitglieder anregen, unser Thesenpapier nicht nur zur Kenntnis zu nehmen, sondern ihre Kommentare, Kritiken und eventuelle weitere Vorschläge an uns zu senden (martin.urban.es@web.de).
Martin Urban

Fachgruppe Entspannungsverfahren
Der Leiter der Fachgruppe Herr Dipl.-Psych. Thomas Welker hat den Sektionsvorstand informiert, daß die Fachgruppe ihre Fortbildung und ihre Mitgliederversammlung im Kontext des Landestages Psychologie der Landesgruppe Baden-Württemberg durchführen wird. Die Veranstaltungen erfolgen am 13. Juli 2019 im SpOrt, Stuttgart Neckarpark, Fritz-Walter-Weg 19, 70372 Stuttgart. Zunächst erfolgt von 14.00 bis 15.30 Uhr ein Fachvortrag von Herrn Dipl.-Psych. Kurschildgen über "Qigong". Ab 16.00 Uhr schließt sich die Mitgliederversammlung der Fachgruppe an. Die Fachgruppen-Leitung wird noch eine Einladung und einen Zeitplan mit Tagesordnung veröffentlichen, im report psychologie Heft Mai 2019 ist eine entsprechende Ankündigung geplant. Interessierte Kollegen*innen werden gebeten sich den Termin schon vorzumerken.
Henri Viquerat

Fachgruppe "Teilleistungsstörungen und Lerntherapie"
Die Leitung der Fachgruppe "Teilleistungsstörungen und Lerntherapie" hat eine
Neufassung der Zertifizierungsordnung zum Zertifikat "Psychologischer Lerntherapeut BDP / Psychologische Lerntherapeutin BDP" erstellt, dem das BDP - Präsidium in seiner Sitzung vom 16. März 2019 zugestimmt hat und die ab sofort gültig ist.
Henri Viquerat

Ergänzende Hinweise aus der Sektionsgeschäftsstelle:

Fachgruppe Klinische Psychologie im Allgemeinkrankenhaus
Der Kodierleitfaden BAG-PVA 2019 (PDF) ist online. Unter Beteiligung der Fachgruppe Klinische Psychologie im Allgemeinkrankenhaus wurde der Leitfaden zum OPS 2019 aktualisiert:
"Psychosoziale Leistungen im somatischen Akutkrankenhaus dokumentieren und kodieren -B. Grießmeier, O. Krauß, R. Roschmann, A. Schumacher, I. Weis, S. Singer, R. Curio"
im Auftrag der Bundesarbeitsgemeinschaft Psychosoziale Versorgung im Akutkrankenhaus

Fachgruppe Klinische Psychologie in der Rehabilitation
Erfreut über die neuen Mitglieder Miriam Markus und Manfred Schönfeld im Leitungsteam der Fachgruppe zeigen sich Andigoni Mariolakou, Dr. Anja Nielsen und Martin Spreen-Ledebur.
Die Referentenakquise für die 39. Rehatagung 8.-10.11.2019 ist in vollen Gange. Leitthema der Tagung 2019: "Therapeutische Beziehung - Grenzen und Überschreitungen".
Bild Leitungsteam Reha

von links nach rechts: Martin Spreen-Ledebur, Manfred Schönfeld, Miriam Markus, Dr. Anja Nielsen und Andigoni Mariolakou

Klinische Psychologen in der Neuropsychologie
Der zur Sektions-Mitgliederversammlung 2018 vorgestellte Vortrag zum Berufsbild Klinischer Neuropsychologe von Prof. Dr. Kasten ist nun in ausführlicher Darstellung online verfügbar.

Psychologische Fachgruppe Notfallpsychologie
"….Bilder zu Unfällen, Expertenerklärung zur Faszination über Fotos von Karambolagen, Crashs und Verletzten"
Die Anfrage der Redaktion des Donaukuriers an unsere Pressestelle des BDP konnte Herr Stoeck, Leitungsmitglied der Fachgruppe, wie folgt bedienen: Faszination BLAULICHT

   Informationen


Mitglieder-Information und -Werbung

Nach Klärung der relevanten Datenschutz-Bestimmungen hat die Sektion die Namen und Adressen der Kollegen*innen erhalten, die Zertifikate der Sektion Klinische Psychologie in den Anwendungsfeldern der Klinischen Psychologie erworben haben.
Diese Kollegen*innen werden nunmehr von der Sektions-Geschäftsstelle angeschrieben, um sie über unsere Sektion und ihre Dienstleistungen zu informieren und zu einer Sektions-Mitgliedschaft zu motivieren.
Die Zahl der Sektions-Mitglieder wirkt sich auf die Stärke und Möglichkeiten unserer fach- und berufspolitischen Projekte aus und bestimmt überdies die finanziellen Zuwendungen durch den Gesamtverband.
Wir bitten Sie daher, auch Kollegen*innen an Ihrem Arbeitsplatz, in Ihrer Institutionen oder Praxis anzusprechen und für eine Sektions-Mitgliedschaft zu gewinnen.
Henri Viquerat

MV der Sektion Klinische Psychologie 2019
Wir bitten alle Mitglieder der Sektion Klinische Psychologie sich die folgenden Termine vorzumerken und laden Sie herzlich zur diesjährigen Mitgliederversammlung mit Fortbildung im Vorfeld ein:

14. September 2019, Hotel Chester, Bonhoefferstrasse 10, 69123 Heidelberg.
Wir haben folgende Zeitstruktur geplant:

10.30 Uhr bis 10.45 Uhr Begrüßung
10.45 Uhr bis 12.15 Uhr Fortbildung: "Kinderschutz", Referent: Herr Dipl.-Psych. Schuld (Kinderschutzambulanz Heidelberg)
12.15 Uhr bis 13.15 Uhr Pause
13.15 Uhr bis 17.30/ ggf. bis 18:00 Uhr Mitgliederversammlung

Überdies bitten wir die Mitglieder des erweiterten Vorstandes sich den Termin der Sitzung einen Tag später am 15. September 2019 am gleichen Ort vorzumerken.
Die offiziellen Einladungen mit den jeweiligen Tagesordnungen und dezidierten Zeitplänen werden noch im report psychologie resp. per Email / Briefzustellung erfolgen.

Erstmalig werden die Sektionen VPP und Klinische Psychologie am gleichen Tag und am gleichen Ort ihre Mitgliederversammlungen veranstalten. Die zeitliche Struktur ist derart strukturiert und abgesprochen, dass auch Mitglieder der Sektion VPP an der Fortbildung teilnehmen können.
Henri Viquerat

MV der SVPP 2019 in Heidelberg
Erstmalig in der Geschichte unseres Verbandes werden die Sektionen VPP und Klinische Psychologie am gleichen Tag und am gleichen Tagungsort ihre Mitgliederversammlungen durchführen und damit ihre Kooperationsbereitschaft de facto realisieren.
Die zeitliche Struktur ist derart strukturiert und abgesprochen, dass auch Mitglieder der Sektion VPP an der Fortbildung der Sektion Klinische Psychologie von 10.30 Uhr bis 12.15 Uhr teilnehmen können.
Eine Einladung mit dezidiertem Zeitplan wird durch die (Organe der) Sektion erfolgen. Die Mitglieder des VPP werden gebeten sich den Termin schon vorzumerken:

14. September 2019, Hotel Chester, Bonhoefferstrasse 10, 69123 Heidelberg
13.15 Uhr bis 14.50 Uhr Novellierung des PsychThG (Input und Diskussion) 2 UE
14.50 Uhr bis 17.30 Uhr Mitgliederversammlung VPP mit Berichten aus Regionalvertretung und Vorstand

Der Vorsitzende der Sektion Klinische Psychologie lädt Sie herzlich ein, auch an der Fortbildung seiner Sektion teilzunehmen. In der gemeinsamen Pause von 12.15 Uhr bis 13.15 Uhr ergeben sich sicherlich auch Möglichkeiten zu kollegialen Gesprächen, auf die wir uns freuen.
Henri Viquerat

Der BDP feiert 20 Jahre Psychotherapeutengesetz in Berlin
Herr Prof. Dr. Michael Krämer, Präsident des BDP, lädt anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Psychotherapeutengesetzes seine Mitglieder sowie Vertreterinnen und Vertreter der Berufs- und Gesundheitspolitik nach Berlin ein.
Für den 9. April 2019 werden noch Anmeldungen entgegengenommen:
E-Mail: veranstaltungen@bdp-verband.de Telefon: 030 209 166 - 612
Hinweis: Für die Veranstaltung werden 3 Kammerpunkte vergeben.
"Psychotherapie und Psychologie heute und in Zukunft - 20 Jahre Psychotherapeutengesetz"
"Zukunft der Psychologie in Deutschland" - Prof. Dr. Michael Krämer, Präsident BDP
"Situation aus PiA-Sicht" - Martin Wierzyk, M.Sc. Psychologie, Vorstand VPP
"Entwicklungen der Psychotherapie in Deutschland" - Prof. Dr. Frank Jacobi, Prorektor PHB

Frau Inge Neiser wird als Ansprechpartner für die Sektion Klinische Psychologie vor Ort sein.
Henri Viquerat

   Service/externe Infos


Aktuelle Informationen der Sektion - Online

Service: DB Veranstaltungstickets (Hin- und Rückfahrt max. 149,80 € in der 2. Klasse plus 9,-€ Reservierungsgebühr) zu Sektionsveranstaltungen buchbar

 

   TERMINE /ADRESSEN

 
Termine der Sektion

Kontaktdaten der Sektion
Vorstand: https://www.bdp-klinische-psychologie.de/service/downloads/Adr-Sklip.pdf

Fachgruppen der Sektion
https://www.bdp-klinische-psychologie.de/fachgruppen/index.shtml

Klinische Psychologie in Beratungsstellen
Klinische Psychologie in der Rehabilitation
Klinische Psychologen in der Psychiatrie
Klinische Psychologen in der Kinder- und Jugendhilfe
Klinische Psychologen in der Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung
Klinische Psychologen in der Arbeit mit älteren Menschen
Klinische Psychologen im Allgemeinkrankenhaus
Psychologie der Kommunikation und Ihrer Störungen
Psychologische Fachgruppe Entspannungsverfahren
Klinische Psychologen in der Neuropsychologie
Psychologische Fachgruppe Notfallpsychologie
Teilleistungsstörungen und Lerntherapie
Klinische Kinder- und Jugendlichenpsychologie

Zur Zeit inaktive Fachgruppen:
Klinische Psychologen in der Suchtarbeit
Klinische Psychologen in der Früherkennung/Frühförderung
Klinische Psychologie der Sexualität
Psychologisch Klinische Diagnostik

Kollegen/innen, die an der Reaktivierung der zur Zeit ruhenden Fachgruppen haben, wenden sich bitte an den Sektionsvorstand.

Erweiterung des Verteilers für den SKliPs-Newsletter
Vielleicht kennen Sie Kollegen/innen, die zwar Mitglied unserer Sektion sind, aber deren Email-Adressen uns nicht bekannt sind, obwohl sie ebenfalls Interesse am Erhalt des Newsletters haben. Diese Mitglieder mögen bitte die Sektions-Geschäftsstelle kontaktieren.
Henri Viquerat / Geschäftsstelle

    IMPRESSUM


https://bdp-klinische-psychologie.de/service/impressum.shtml

https://bdp-klinische-psychologie.de/_clips/datenschutzerklaerung.pdf

Vielen Dank für Ihr Interesse an der Sektion Klinische Psychologie.
Sie haben diese E-Mail als Sektionsmitglied erhalten.

Bitte antworten Sie nicht auf diese Nachricht. Wenn Sie mit dem BDP in Kontakt treten möchten, senden Sie bitte eine E-Mail an info@bdp-klinische-psychologie.de oder rufen Sie uns an unter 02624 94277-40.