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Klinische Kinder- und Jugendlichenpsychologie per 22.09. 2016

Aktuelles

Mitstreiter sind Willkommen! Ralph.Schliewenz@web.de . 0170-5210960


Glücklicherweise konnten wir für die 22. BUKO der "Schulpsychologie" einen Workshop als eigenen Beitrag platzieren: am Donnerstag, 29.09.2016 um 16.00 Uhr 90 Minuten

Hier der Abstract:
Workshop: "Inklusion und Migration aus psychologischer Perspektive - eine Standortbestimmung" anläßlich des 22. Bundeskongresses für Schulpsychologie am 29.9.16 in Berlin
Referent: Dipl.-Psych. R. Schliewenz
Co-Referentinnen: Dipl.-Psych. Simone Dunkel, Dipl.-Psych. Martina Petri

"Die Vortragenden werden aus ihren jeweiligen Erfahrungshintergründen (kinder- und jugendpsychiatrische Institutsambulanz, schulpsychologische Beratungsstelle, lern-therapeutische Praxis) Veränderungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie deren Familien beschreiben. Dabei richten sie ein besonderes Augenmerk auf diejenigen, denen aufgrund von Handicaps und gesellschaftlichem Wandel eine Teilhabe nur begrenzt möglich ist.
Eingliederungshilfen sind juristisch verankert und genau definiert. Als Professionelle werden wir angefragt, sowohl gutachterlich als auch beraterisch in Entscheidungsprozessen gegenüber Ämtern, Institutionen und Familien tätig zu sein, aber auch therapeutisch die genehmigten Hilfen an den - in der Regel - Kindern umzusetzen. Bereits an dieser Stelle zeigt sich ein Dilemma aufgrund von Rollenkonfusionen.
Mittlerweile werden wir mit Problemlagen konfrontiert, die sich aus den Kontexten heraus definieren (Einschulung mit 5 Jahren; G8-Abitur) und weniger in den Betroffenen selbst liegen (Teilleistungsstörung). Inklusion vermittelt zwar Teilhabe, verhindert aber oft einen individuellen Lösungsansatz, indem auf ein individualisiertes Problem fokussiert wird, das gesellschaftlich verwurzelt zu sein scheint. Selten wird Integration erreicht.
Wir wünschen uns ausdrücklich einen Austausch mit den teilnehmenden SchulpsychologInnen und ihrem eigenen Erfahrungshintergrund. Der Workshop soll allen einen Raum bieten, sich über die täglichen Herausforderungen in der psychologischen Tätigkeit gerade vor dem Hintergrund von Integration und Migration auszutauschen. Gemeinsam wollen wir bereits bestehende spezielle Angebote, z.B. in der Flüchtlingshilfe, und als hilfreich erlebbare Konzepte beschreiben."

Bericht zu den 5.-7. regionalen Treffen

Jahresber

4. regionales Fachgruppentreffen am 30.10.2015 in Dortmund

In kleiner aber dafür sehr vertrauter Runde mit Frau Dipl.-Psych. S.Dunkel, bot dieses Treffen erneut Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch.
Wir stellten fest, daß sich bereits eine immer breiter aufgestellte Fachöffentlichkeit den gesundheitspolitischen Themen in der Altersgruppe der Kinder und Jugendlichen widmet. Herr Schliewenz berichtete vom "Patientenkongreß Depression", auf dem er als Workshopleiter auf viele interessierte Zuhörer mit offenen Ohren stieß. Auch die Politik bemüht sich um die Regulation von Präventionsmaßnahmen per Gesetzgebung, was bereits im Kindergartenalter zur Selbstverständlichkeit werden soll. Hiervon konnte sich Herr Schliewenz auf der Tagung "Zukunft - Prävention" gemeinsam mit hunderten anderer Akteure aus den unterschiedlichsten Randgebieten (Politik, Forschung, Kostenträger, Anbieter, Therapeuten, Eltern) überzeugen.
Ein Dilemma, vor dem jedoch alle gemeinsam stehen, bleibt die Schwierigkeit, sich kooperativ und effizient zu vernetzen. Das Gelingen dieses Vorhabens steht und fällt mit den Personen und den dahinter stehenden Institutionen. Bei der konkreten Planung unseres Fachtags im kommenden Kalenderjahr wollen wir genau diese Realität berücksichtigen. Mit einem zum Einstieg sehr überschaubaren aber dem kollegialen Austausch dienlichen Angebot werden wir dazu für den 16.9.16 nach Dortmund einladen.
Dipl.-Psych. R. Schliewenz
 

3. regionales Fachgruppentreffen am 26.06.2015 in Wuppertal

Mittlerweile "traditionell" fand auch das dritte Treffen im Arbeitskontext einer Kollegin statt. Dieses Mal waren wir zu Gast bei Martina Petri, die uns in ihren lerntherapeutischen Räumlichkeiten in Wuppertal herzlich empfing. Die kleine Regionalgruppe hat nun wirklich einen "interdisziplinären" Rückhalt!
Klinisch-therapeutische Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bringen alle aus ihren jeweiligen Lebensläufen mit in die Fachgruppe ein. Darüber hinaus wird hier der Vernetzungsgedanke gelebt. Sowohl die Sektionen "Klinische Psychologie" und "Schulpsychologie" als auch die Fachgruppen "Kinder- und Jugendlichenpsychologie" und "Teilleistungsstörungen und Lerntherapie" beraten sich hier kooperativ und konstruktiv.
Hauptthema dieses Treffens war überdies die Vorbereitung einer gemeinsamen Fachtagung, die als Projekt mit entsprechender Außenwirkung im Herbst des kommenden Jahres stattfinden soll. Weitere Informationen werden folgen.
Dipl.-Psych. R. Schliewenz
 

 
Zweites regionales Fachgruppentreffen am 14.04.2015 in Soest

Wie geplant fand das Folgetreffen in der kinder- und jugendpsychiatrischen Institutsambulanz in Soest statt.
Nach einem Arbeitsessen konnten auch die Räumlichkeiten der ansässigen Tagesklinik besichtigt und Einblick in die Arbeitsweise der Kinder- und Jugendpsychiatrie gewonnen werden.
Dem Vernetzungsgedanken und der Interdisziplinarität, die der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zugrunde liegt entsprechend, ist angedacht, weitere Treffen in den jeweiligen Arbeitsfeldern weiterer FachgruppenaktivistInnen folgen zu lassen. Auch gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen wären möglich. Vorerst sollen entsprechende Interessen und Vorschläge über Hr. Schliewenz gebündelt werden.
Dipl.-Psych. R. Schliewenz

 

Das erste regionales Fachgruppentreffen fand am 03.03.2015 in Dortmund statt.

Nach einem ersten Kennenlernen im Rahmen der vergangenen Delegiertenkonferenz des BDP bot Fr. Dunkel die inhaltliche Zusammenarbeit an.
Zunächst wurde vereinbart, sich wechselseitig in den jeweiligen beruflichen Kontexten zu besuchen, um Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede in der psychologischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen festzuhalten.
Das erste vereinbarte Treffen fand in den Räumlichkeiten der schulpsychologischen Beratungsstelle in Dortmund statt, die von Fr. Dunkel geleitet wird.
Fr. Dunkel berichtete von ihrem Arbeitsalltag und Schwerpunktthemen (s. Flyer und Broschüren). Gleichzeitig bot Fr. Dunkel die großzügigen Räumlichkeiten für weitere FG-Treffen (auch im größeren Rahmen) an. Somit könnten zukünftig Fahrt- und Buchungskosten gespart werden.
Es wurde direkt ein Folgetreffen in den Räumlichkeiten der kinder- und jugendpsychiatrischen Institutsambulanz in Soest verabredet, wo Hr. Schliewenz beschäftigt ist.
Dipl.-Psych. R. Schliewenz


Aufgaben und Ziele

Die Aufgaben der Fachgruppe bestanden seit ihrer Gründung im Januar 1999 neben der erfolgreichen Durchführung von vier Fachveranstaltungen in der Erfassung und Dokumentation 1. der ambulanten und stationären Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Störungen in Deutschland, 2. der Rolle der Psychologen im Vergleich zu den anderen Berufsgruppen (Ärzte, Pädagogen, etc.), die sich an dieser Versorgung beteiligen, und 3. in einem ersten Entwurf zur Qualitätssicherung auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. Alle drei Aufgabenbereiche werden in dem herausgegebenen Tagungsband "Qualitätssicherung in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie" (2001) dokumentiert.

Ralph.Schliewenz@web.de . 0170-5210960