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Psychologische Fachgruppe Entspannungsverfahren - per 13.01.2015

Fachgruppenleitung:
Dipl.-Psych. Elisabeth Noeske, Jägerstraße 11, D - 79108 Freiburg, (Leiterin)
Email, Tel.: (d) +49 761 526 41

Stellvertreter: Dipl.-Psych. Thomas Welker
Beisitzer: Dipl.-Psych. Ilka Pundt, Dipl.-Psych. Irina Schock, Dipl.-Psych. Walter Krappatsch

Nächstes Arbeitstreffen am ... 2015 in ....

Geschäftsordnung der Fachgruppe


Die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP), Nachfolgegesellschaft der teamgesundheit GmbH, die im Auftrag der gesetzlichen Krankenversicherungen tätig ist, hat zu Beginn des Jahres 2014 eine qualitative Veränderung des Prüfprozesses hinsichtlich der geforderten Zusatzqualifikation zur Anerkennung von Präventionskursen vorgenommen. Wiederholt erhielt seither die Leitung der Psychologischen Fachgruppe Entspannungsverfahren der Sektion Klinische Psychologie (BDP) Klagen von anerkannten KursleiterInnen über das komplizierte Verfahren bei der Rezertifizierung der Zusatzqualifikationen. Diese beziehen sich besonders auf die nunmehr geforderten "Stundenbilder" und "Teilnehmerunterlagen".
Zur weiteren Klärung der Angelegenheit wurde im Benehmen mit dem BDP-Verbandsvorstand der Geschäftsführer der ZPP angeschrieben und gebeten, die noch offenen Fragen in einem gemeinsamen Gespräch zu klären.
Abgesehen von diesen Bemühungen konnte jedoch inzwischen bereits in Erfahrung gebracht werden, dass die den früheren Qualifikationsnachweisen zugrundeliegenden Entspannungsverfahren weiterhin als standardisierte Verfahren gelten. Insofern werden in Kürze Informationen über das genaue (=verkürzte) Vorgehen bezüglich der Rezertifizierungsbemühungen hier auf der Internetseite der Fachgruppe eingestellt. Die Nachricht soll ferner noch allen Qualifikationsinhabern/innen in einer Email (sofern eine Emailadresse vorliegt) mitgeteilt werden.

Alle Inhaber von Qualifikationsnachweisen / Zertifikaten der Psychologischen Fachgruppe Entspannungsverfahren der Sektion Klinische Psychologie (BDP) werden gebeten, Ihre Unterlagen erneut zu prüfen.
Rückmeldungen bezüglich missglückter, zurückgewiesener, gelungener oder sonstiger Rezertifizierungsverfahren senden Sie bitte der Leitung der Psychologischen Fachgruppe Entspannungsverfahren zwecks Abstimmung und Klärung zu.
Elisabeth Noeske, e.noeske@bdp-klinische-psychologie.de

  • Rückblick auf die Mitgliederversammlung und Neuwahl
  • Ausblick auf die Vorhaben 2014/2015

Am 17. Mai 2014 fand die Mitgliederversammlung (MV) der "Psychologischen Fachgruppe Entspannungsverfahren" (Psych. FG-E) der Sektion Klinische Psychologie (SKliPs) - mit Neuwahl der Fachgruppenleitung - statt. Die MV wurde in der Historischen Sternwarte in Göttingen durchgeführt, in unmittelbarem Anschluss an einen von der Psych. FG-E der SKliPs und der Deutschen Psychologen-Akademie (DPA) gemeinsam durchgeführten Thementag "Yoga und Psychologie" (siehe gesonderter Bericht).
Nach der Begrüßung und einer Umstellung der Reihenfolge der Tagesordnung berichtete Frau Noeske über die Kooptierung von Herrn Thomas Welker als Leitungsgruppenmitglied, was sich zusätzlich positiv auf die inhaltliche Arbeit ausgewirkt habe.
Es schloss sich ein ausführlicher Bericht über die Arbeit der Leitungsgruppe im vergangenen Berichtszeitraum an. Nachdem bei der DK 1/2013 das Zertifikat "Multimodales Stressmanagement und Entspannung (BDP)" positiv verabschiedet worden war, galt es nun im Berichtszeitraum insbesondere, dieses auszugestalten mit inhaltlicher Ausarbeitung und erforderlicher Aufbauarbeiten (Zertifizierungsordnung (ZOMSE), Bestellung eines Zertifizierungsausschusses (ZAMSE) und Verabschiedung einer GO-ZAMSE u.a.m. Die erarbeiteten Papiere galt es den zuständigen Gremien zur Beschlussfassung vorzulegen - was mit Erfolg geschah.
Die beantragte Ergänzung der Geschäftsordnung zu Artikel V Absatz 1 sowie Änderung der Geschäftsordnung Artikel V Absatz 4 wurden einstimmig angenommen.
In Bezug auf Planungen für das Curriculum Yoga informierte Frau Noeske, dass die DPA ab 19. September 2014 in Bochum mit einer Weiterbildung zur Yoga-LehrerIn beginnen werde. Informationen hierzu können auf der Homepage der DPA und/oder bei der Leiterin der Weiterbildung, Frau Ilka Pundt (Leitungsgruppenmitglied) abgerufen werden.
InteressentInnen werden dringend gebeten, sich baldmöglichst bei der DPA anzumelden.
Bei der sich anschließenden Wahl des Leitungsteams wurden Frau Dipl.-Psych. Elisabeth Noeske, zur Fachgruppenleiterin, Herr Thomas Welker als Stellvertreter, Frau Ilka Pundt, Frau Irina Schock und Herr Walter Krappatsch zu BeisitzerInnen gewählt. Die gewählten KollegInnen nahmen alle die Wahl an.
In Bezug auf die weiteren Planungen der Fachgruppenleitung informierte Herr Welker, dass abgesehen von einer Weiterentwicklung des Zertifikats auch Gespräche mit den gesetzlichen Krankenkassen projektiert würden. Mit diesen sollte insbesondere problematisiert werden, dass eine Durchführung von Kursleiterschulungen für präventive Angebote der Entspannung von lediglich 32 Stunden dazu führe, dass die extrem wichtigen unterschiedlichen Phasen der Selbsterfahrung "unter den Tisch fallen". Dieser Mangel führe zu erheblichen Defiziten in der Durchführung von präventiven Kursangeboten. Insofern wäre es wichtig, dass die in den Präventionsleitlinien enthaltenen Anforderungen erhöht würden.
Elisabeth Noeske, Fachgruppenleitung

Bericht zum Thementag "Yoga und Psychologie"

Es war kein normaler Samstag im Tagungszentrum der Göttinger Historischen Sternwarte. Die Türen waren geöffnet und neben den Stuhlreihen wurden Yogamatten ausgerollt.
Denn an diesem 17. Mai lud die Fachgruppe Entspannungsverfahren der Sektion Klinische Psychologie im BDP und die Deutsche Psychologen Akademie zum kostenlosen Thementag "Yoga und Psychologie" ein. Auch für die rund 40 TeilnehmerInnen war es kein normaler Thementag. Statt langer Vorträge erwarteten sie Impulsreferate, lebendige Diskussionen und die Aufforderung an Yogaübungen aktiv teilzunehmen.
Geleitet wurde die Veranstaltung von erfahrenen Yoga-LehrerInnen und ExpertInnen aus der Praxis. Sie gaben einen Einblick in Yoga als Methode der Stressprävention und grenzten Yoga als psychologisch wirksame Methode gleichzeitig von Angeboten mit anderer Zielsetzung ab.
Die ReferentInnen skizzierten auch einen Ansatz, der einer psychologischen und gesundheitswissenschaftlichen Sichtweise folgt und sich an neuesten Erkenntnissen aus beiden Wissenschaften orientiert.
Der Thementag war gleichzeitig Auftaktveranstaltung der neuen Weiterbildung Yoga-LehrerInnen des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen, die am 19. September 2014 startet.
Besonders glücklich waren die Organisatoren über das Feedback der TeilnehmerInnen. Neben kontroversen Diskussionen und einem angeregten Meinungsaustausch zu verschiedenen Ansätzen haben interessante Fachvorträge neues Wissen - z. B. über das noch wenig bekannte Marma-Yoga® - vermittelt. Besonderes Lob erhielt die Kombination aus Theorie und Praxis mit verschiedenen Übungen auf der Yoga-Matte. Von vielen TeilnehmerInnen wurden auch die Möglichkeiten angesprochen, die eine Integration von Yoga in der psychotherapeutischen Praxis sowie die Leitung von Yogakursen zur Gesundheitsförderung bieten. Dies liegt auch deshalb nahe, da gemäß des Präventionsleitfadens der gesetzlichen Krankenversicherungen Yoga als Entspannungsverfahren gefördert wird.
In dieser entspannten Atmosphäre fand dann auch die abschließende Podiumsdiskussion statt. Die TeilnehmerInnen konnten aktiv an der folgenden Diskussion teilnehmen und Fragen an die Expertenrunde stellen und das alles, während sie noch auf ihren Yogamatten saßen. Kein normaler Tag, aber ein voller Erfolg.
Nähere Informationen zur neuen Weiterbildung unter psychologenakademie.de
VertreterInnen der Leitungsgruppe psych. FG-Entspannungsverfahren (SKliPs) und der DPA

Neues Zertifikat
Nachdem bei der DK 1/2013 das Zertifikat "Multimodales Stressmanagement und Entspannung (BDP)"mit überwiegender Zustimmung verabschiedet wurde, arbeitet die Fachgruppenleitung an der Aktualisierung der Leit- und Richtlinien. Bis zur möglichen Vergabe von Zertifikaten sind außerdem etliche Verhandlungen mit den Leistungsträgern etc. erforderlich. Beides wird wohl noch einige Zeit dauern. So bald wie möglich wird die Fachgruppenleitung auf der Fachgruppenseite über die Möglichkeit der Zertifikatsvergabe und die hierfür zu erfüllenden Kriterien informieren.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Fachgruppenleitung.

Die Fachgruppenleitung: